Innovation Lab in Wels eröffnet

Nov 11th, 2011 | By | Category: Aktuelles, Allgemein

Das aus FFG-Mitteln finanzierte Forschungs- & Transferzentrums „SPRINT®“ am FH Campus Wels nimmt Betrieb auf. Das in diesem Zusammenhang etablierte „SPRINT-Lab®“ ermöglicht aufgrund der Integration modernster Technik verbunden mit weiterentwickelten Methoden und Tools, die Effektivität und Effizienz der frühen Innovationsphasen zu erhöhen.

Seit 1. November 2010 wird am Studiengang Innovations- und Produktmanagement fieberhaft am Aufbau des Forschungs- & Transferzentrums SPRINT® (Systematic Product Innovation Transfercenter) gearbeitet. Hierbei wurden Methoden, Instrumente und Prozesse für die frühen Innovationsphasen von einem achtköpfigen Forscher/innen-Team entsprechend den Anforderungen der Industrie neu- bzw. weiterentwickelt, um in weiterer Folge damit die Aktivitäten in den frühen Phasen des Innovationsprozesses effektiver und effizienter durchführen zu können.

Ein erstes sichtbares Ergebnis dieser Aktivitäten stellt die Eröffnung des nun fertiggestellten „SPRINT-Lab®“ dar. Dieses Labor ermöglicht aufgrund der Integration modernster Technik verbunden mit weiterentwickelten Kreativitätsmethoden, die Effektivität und Effizienz kreativer Prozesse zu erhöhen. Beispielsweise können bis zu acht Personen mittels einer fünf Meter breiten „Multitouch-Scetching-Wall“, unterstützt durch eine Vielzahl von Visualisierungstools, gleichzeitig an Aufgabenstellungen im Bereich der Ideen- und Konzeptentwicklung arbeiten. Als exemplarische Anwendungsfelder seien hierbei Ideen-, Design- oder auch Leaduserworkshops angeführt. Bestehende Konzepte können in weiterer Folge zum einen durch strukturierte Beobachtungsverfahren („Empathic Design“) und zum anderen durch 3D-Viusalisierungen („Stereoscopic CAD-Wall”) evaluiert und in weiterer Folge optimiert werden. Insbesondere designspezifische Fragestellungen können dabei auch valide bearbeitet werden.

Neben den Anwendungen im Labor bildet die nutzenorientierte Konzept- und Produktbewertung einen weiteren Schwerpunkt des Kompetenzzentrums. Unter der Federführung von Frau Prof. Fiona Schweitzer werden hierbei Methoden der Conjoint-Analyse entsprechend der Anforderungen von Industriegüterunternehmen weiter entwickelt und angewandt. Darüber hinaus stellen Methoden des Virtual-Prototyping (u.a. Simulation) und Rapid Prototyping Verfahren (3D-Printing) zwei weitere zentrale Kompetenzfelder dieses Zentrums dar.

„Mit dem SPRINT-Leistungsangebot wollen wir dazu beitragen, dass technologie­orientierte Unternehmen deren Forschungs- und Technologie­entwicklungstätigkeiten und damit verbunden deren internationale Wettbewerbsfähigkeit signifikant erhöhen können“, ist der Projektleiter Prof. Kurt Gaubinger vom Nutzen des Projektes überzeugt.

Der Studiengang IPM bietet interessierten Unternehmen und Studierenden weitere Informationen unter der Telefonnummer 07242-72811-3040 oder auf der Webseite http://www.fh-ooe.at/ipm

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